Autor: McConaghy, Charlotte

Beschreibung:

Inti Flynn ist die Leiterin einer Projektgruppe, die überzeugt davon ist, dass das Herstellen der ursprünglichen Flora und Fauna der Schlüssel zum Erhalt des Klimas ist, sie siedeln Wölfe in den schottischen Highlands an: diese sollen den Rotwildbestand auf natürliche Weise regulieren, so dass der Wald sich wieder regenerieren kann. Der Widerstand der Bevölkerung – man hat nicht umsonst im letzten Jahrhundert den letzten „bösen“ Wolf getötet! – ist berechenbar; das Verhalten der Tiere ist es nicht. Auch, dass Inti eigene Wunden mit sich trägt, sich um ihre psychisch kranke Schwester kümmert und außerdem das so genannte „Mirror Touch-Syndrom“ hat, sorgt dafür, dass das Zusammenleben und -arbeiten im Dorf ständig brisant ist…

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Meine Meinung zum Titel


Wie schon in ihrem Bestseller-Roman „Zugvögel“ nimmt sich Charlotte McConaghy eines Klima-Themas an, das ihr spürbar am Herzen liegt. Eindringlich beschreibt sie die Kluften, die zwischen der konservativen Bevölkerung, die dem Boden ihr Einkommen abtrotzt und den „reichen, verwöhnten Universitäts-Schlaubergern“ herrschen. Der Gedanke, dass der Mensch der Natur etwas zurückgeben könnte und statt nur von ihr zu nehmen scheint für die einen zu abwegig und für die anderen schier unvermittelbar. Eingepackt in eine ansprechende Story, war dieses Buch eine ebenso spannende wie aufwühlende Lektüre…

Medium ist bis zum 27.4.2023 verliehen (Stand: 01.04.2023 17:01)

Susi Albers-Dowling
Susi Albers-Dowling

Zuständig u.a. für Medientipps in der Stadtbücherei.

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