„Was der Fluss erzählt“ von Diane Setterfield

Eine Winternacht in einem Dorf an der Themse: In der uralten Gaststube des "Swan" sitzen die Leute zusammen und wärmen sich an ihren Geschichten und Getränken. Ein schwer verletzter Mann mit einem leblosen Mädchen im Arm stolpert herein. Die herbeigerufene Krankenschwester kann nur noch den Tod des Kindes feststellen – doch ein paar Stunden atmet das Kind und bewegt sich. Ein Wunder? Oder etwa Zauberei? Oder gibt es dafür eine wissenschaftliche Erklärung? Und woher kommt das Mädchen?

Meine Meinung zum Titel

Dieser Roman aus dem viktorianischen England lebt von der Dynamik, die wahre Begebenheiten durch Dichtung, Hörensagen und Weitererzählen ein faszinierendes Eigenleben entfalten können; der Aberglaube der Menschen zur damaligen Zeit trägt ein Übriges dazu bei, diese Geschichte mystisch zu untermalen. Der Leser ist immer einen kleinen Schritt voraus und das „Wunder“ wird Stück für Stück aufgelöst – die Wahrheit wird enthüllt. Fazit: Durchaus lesenswert und spannend, sobald man sich auf den vielleicht etwas märchenhaften Ansatz eingelassen hat.

Foto: Verlag

Eine Empfehlung von Susi Albers-Dowling, Stadtbücherei Erding