„Meter pro Sekunde“ von Stine Pilgaard

Eine Geschichte über ein Paar, das mit ihrem kleinen Sohn in eine so genannte „Heimvolkshochschule“ in West-Jütland zieht, wo der Mann eine Stelle als Lehrer bekommen hat - erzählt aus der Sicht der Frau, die mit Humor und Witz die Herausforderungen in ihrer neuen Rolle als Mutter, den ungewohnten Umgang mit den wortkargen Leuten des Dorfes und ihrer Fahrstunden schildert. Eine kleine Flucht sind ihre genialen Beiträge als Kummerkasten-Tante der Zeitung.

Meine Meinung zum Titel

Ich wurde auf das Buch wegen seines Titels und des ungewöhnlichen Covers aufmerksam, wollte es aber fast wieder beiseitelegen, da ich bin kein Freund von Dialogen bin, die nicht mit Anführungsstrichen gekennzeichnet sind. Aber ich fand doch gerade diese nüchterne Art des Erzählens hervorragend für diese Geschichte. Stine Pilgaard zeichnet ein offenes und menschliches Bild einer Frau in der Mitte ihres Lebens - ich fand es sehr lesenswert.

Eine Empfehlung von Susi Albers-Dowling, Stadtbücherei Erding